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GETRIEBEÖLE 1 - Allgemein

Ebenso wie in dem Motor, entstehen auch im Getriebe große Reibungen, welche es in kurzer Zeit zerstören würden. Kraftfahrzeuge werden heute mit einer Vielzahl von verschiedenen Getrieben ausgerüstet, was hohe Anforderungen an den Schmierstoff darstellt. Beispielsweise Schalt-, Achs-, Automatik oder Verteilergetriebe.
Wichtig ist, dass die Anforderungen des Fahrzeugherstellers mindestens erfüllt werden. Zu beachten ist aber, dass nicht alle Getriebeöle miteinander vermischt werden können. Das liegt daran, dass diese sehr unterschiedlich aufgebaut und somit für die verschiedensten Getriebe geeignet sind.
Grundsätzlich sind folgende Anforderungen zu erfüllen:
Teile die aufeinander gleiten oder abrollen sollen geschmiert werden. Das Getriebe wird von Innen durch Wärmetransport zum Getriebegehäuse oder separatem Ölkühler gekühlt. Es sollte das Getriebe von Korrosion, Verschleiss und Ablagerungen sowie vor Schäumen schützen. Die heutigen Getriebeöle müssen alterungsstabil sein, also für lange Ölwechselintervalle geeignet sein. Außerdem müssen sie für ein exaktes Reibverhalten der Synchronringe für optimales Schalten sorgen. Wichtig ist, dass das Öl die Kräfte an die Zahnflanken überträgt.

Je nach Einsatzzweck wird unterschieden zwischen ATF-Getriebeölen, konventionellen Getriebeölen (Voll-/Teilsynthetisch/Mineralisch) sowie Hypoid-Getriebeölen.

Klassifizierungen der konventionellen bzw. Hypoid-Getriebeöle werden unter "GL" vorgenommen.
ATF-Getriebeöle orientieren sich hauptsächlich nach Dexron-Freigaben.

Für den Einsatz der Getriebeöle sind unbedingt die Vorgaben der Automobilhersteller zu beachten.



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