HOME PRIVATE LABEL ÜBER UNS KONTAKT LEXIKON SITEMAP
LEXIKON
HomeLexikon-Übersicht › API
API

API ist die Abkürzung für American Petroleum Institute und ist ein konventionelles Dichtemaß aus den USA. Der API-Grade gibt Auskunft über die chemische Zusammensetzung und damit über die Qualität eines Öles.
Generell ist der API-Wert eines Öles in 2 Bereiche aufgeteilt:

Beispiel: API SJ/CF
S = steht für "Service Oils" - Einsatz in Benzinmotoren.
J = gibt Auskunft über die Qualität des Öles bei Verwendung in Benzinmotoren.
C = für "Commercial Oils"- Einsatz in Dieselmotoren.
F = gibt Auskunft über die Qualität des Öles bei Verwendung in Dieselmotoren.

Folgende Qualitäten wurden bis heute nach API klassifiziert:

API - Klassifikationen für Ottomotoren
Klass: Status: Einsatzbereich/Anforderungen
- SA: nicht mehr gültig: Regular-Motorenöle evtl. mit Stockpunktverbesserer und/oder Schauminhibitoren.
- SB: nicht mehr gültig: Wenigbeanspruchte Ottomotorenöle mit Wirkstoffen gegen Alterung, Korrosion und Verschleiß. Seit 1930.
- SC: nicht mehr gültig: Ottomotorenöle welche mittleren Betriebsbedingungen ausgesetzt sind. Mit Wirkstoffen gegen Verkorkung, Kaltschlamm, Alterung, Korrosion und Verschleiß. Von 1964 – 1971.
- SD: nicht mehr gültig: Ottomotorenöle mit höheren Betriebsbedingungen als API-SC. Von 1968 – 1971.
- SE: nicht mehr gültig: Motorenöle für sehr hohe Anforderungen und stark belastete Ottomo-toren (Stop-and-go-Verkehr). Von 1971 – 1979.
- SF: nicht mehr gültig: Motorenöle für sehr hohe Anforderungen und stark belastete Ottomotoren (Stop-and-go-Verkehr). Von 1980 – 1987. Übertrifft API-SE in Oxidationsstabilität, Verschleißschutz und Schlammtragevermögen.
- SG: veraltet: Motorenöle mit höchsten Anforderungen, spezielle Tests zur Oxidationsstabilität und Schlammbildung. Von 1987 – 1993.
- SH: veraltet: Entspricht weitgehend API-SG, mit zusätzlichen Anforderungen bezüglich HTHS, Verdampfungsverlust, Filtrierbarkeit, Schaumverhalten und Flammpunkt. Von 1993 – 1996.
- SJ: aktuell: Nachfolge zu SPI-SH. Verschärfte Anforderungen hinsichtlich Verdampfungsverlusts.
- SL: aktuell: Nochmals verschärfte Anforderungen bezüglich Ölverbrauch, Motorauberkeit und Alterungsverhalten. Für verlängerte Ölwechselintervale. 2001 eingeführt.
- SM: aktuell: Nochmals verschärfte Anforderungen bezüglich Oxidationsstabilität, Motorsauberkeit, Verschleißschutz, Alterungsverhalten und Leistungsvermögen bei niedrigen Temperaturen.

API - Klassifikationen für Dieselmotoren
Klasse: Status: Einsatzbereich/Anforderungen
- CA: nicht mehr gültig: Für leicht beanspruchte Benzin- und Dieselmotoren, die mit schwefelarmen Kraftstoffen betrieben werden. Geeignet für Motoren bis in die 50er.
- CB: nicht mehr gültig: Für leicht bis mittelbelastete Benzin- und selbstsaugende Dieselmotoren, die mit schwefelreichen Kraftstoffen betrieben werden. Motoren ab 1949. Bieten Schutz gegen Hochtemperaturablagerungen und Lagerkorrosion.
- CC: nicht mehr gültig: Für Benzin- und Dieselmotoren, die mittleren bis schweren Betriebsbedingungen ausgesetzt sind. Bieten Schutz gegen Kaltschlamm, Korrosion und Hochtemperaturablagerungen. Ab 1961.
- CD: veraltet: Motorenöle für schwerbelastete Dieselmotoren mit und ohne Aufladung. 1955 eingeführt.
- CD II: veraltet: Entspricht API-CD, erfüllt zusätzlich die Anforderungen von Zweitakt-Dieselmotoren Erhöhter Schutz gegen Verschleiß und Ablagerungen. 1987 eingeführt.
- CE: veraltet: Motorenöle für schwerbelastete und schnelllaufende Dieselmotoren mit und ohne Aufladung, die vielfach stark wechselnden Belastungen ausgesetzt sind. Erhöhter Schutz gegen Öleindickung und Verschleiß, bessere Kolbensauberkeit. Kann anstatt API-CC und CD verwendet werden. 1987 eingeführt.
- CF: aktuell: Ersetzt ab 1994 API-CD. Für hochaufgeladene Dieselmotoren. Hohe Asche. Geeignet für Dieselkraftstoffe mit Schwefelgehalt >0.5 %.
- CF-2: aktuell: Nur für 2-Takt-Dieselmotoren. Ersetzt ab 1994 API-CD II.
- CF-4: veraltet: Für schnelllaufende und aufgeladene 4-Takt-Dieselmotoren. Überdeckt die Anforderungen von API-CD und CE, ergänzt um Anforderungen bezüglich Ölverbrauch und Kolbensauberkeit. 1990 eingeführt.
- CG-4: aktuell: Für hochbeanspruchte LKW-Motoren. Berücksichtigt EPA Emissionsabgrenzungen ab 1994. Bessere Detergiereigenschaften und besseres Schaumverhalten als API CF-4. Kann anstatt API-CD, CE und CF-4 eingesetzt werden. 1995 eingeführt.
- CH-4: aktuell: Für hochdrehende 4-Takt-Motoren die für neue verschärfte Abgasverordungen konzipiert wurden. Vergleichbar mit ACEA E5, niedrigerer Aschegahalt. Für Schwefelgehalte bis 0,5 %. Kann anstatt API-CD, CE, CF-4, und CG-4 verwendet werden. 1998 eingeführt.
- CI-4: aktuell: Für hochdrehende 4-Takt-Motoren, die die zukünftigen Abgasgesetze nur noch mittels Abgasrückführung erfüllen können. Für Schwefelgehalte bis 0,5 %. Kann anstatt API-CD, CE, CF-4, CG-4 und CH-4 eingesetzt werden. 2002 eingeführt.
- CJ-4: aktuell: Für hochdrehende 4-Takt-Motoren, zur Erfüllung der ab 2007 geforderten „Highway-Abgasgrenzwerte“. Insbesondere für Fahrzeuge mit Partikelfiltersystemen und Schwefelgehalten bis 0,0015 %. 2006 eingeführt.

API - Klassifikationen für Zweiräder
Klasse: Einsatzbereich / Anforderungen
- TA (TSC-1): Für Mopeds
- TB (TSC-2): Für Roller und Motorräder
- TC (TSC-3): Für High-Speed-Motoren

API – Klassifikationen für Außenbordmotoren nach NMMA
(National Marine Manufacturers Association)
Klasse: Status
- TC-W: nicht mehr gültig
- TCW : nicht mehr gültig
- TC-WII: nicht mehr gültig
- NMMA TC-W3: seit 1996 aktuelle Spezifikation




IMPRESSUM kreisform Werbung und Kommunikation